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My book has been printed in Sept 2015, publication date 2016.

Digital Didactical Designs -
Teaching and Learning in CrossActionSpaces

New York & London: Routledge

Chapter Abstracts: Chapter-Abstracts.pdf (71,8 kB)

Download the PDF flyer here: DDD-book-isajahnke.pdf (1005242)

"As web-enabled mobile technologies become increasingly integrated into formal learning environments, the fields of education and ICT (information and communication technology) are merging to create a new kind of classroom: CrossActionSpaces. Grounding its exploration of these co-located communication spaces in global empirical research, Digital Didactical Designs facilitates the development of teachers into collaborative designers and evaluators of technology-driven teaching and learning experiences—learning through reflective making. The Digital Didactical Design model promotes deep learning expeditions with a framework that encourages teachers and researchers to study, explore, and analyze the applied designs-in-practice. The book presents critical views of contemporary education, theories of socio-technical systems and behavior patterns, and concludes with a look into the conceptual and practical prototypes that might emerge in schools and universities in the near future."

Website (Table of Contents etc.):  http://www.routledge.com/books/details/9781138928497/

Reviews

"Here is a compelling, rich and thoughtful vision of the future for educators, technologists and researchers that extrapolates from concrete first steps observed in innovative classrooms. It provides a framework for envisioning and pioneering what learning should become. It describes how classroom teachers, students and software designers can engage in "digital didactical designing"— participating actively in the reorganization of learning, benefiting from the rapidly growing ubiquity of information and communication. Classrooms for teaching are transformed into "CrossActionSpaces" in which the virtual and the embodied, the known and the downloaded, the social and the technical, the personal and the collaborative, teaching and learning, formal schooling and informal DIY are intertwined and synthesized."

Gerry Stahl,
founding editor, International Journal of Computer-Supported Collaborative Learning


3. Computer-Supported Collaborative Learning at the Workplace

Sean Goggins, Isa Jahnke & Volker Wulf (Eds.) (2013):
Computer-Supported Collaborative Learning at the Workplace: CSCL@Work. Foreword by John Seely Brown. New York: Springer.
2013_JohnSeelyBrown_Forword-CSCLatWork.pdf (81,8 kB)

 

For all people, researchers and teachers who understand themselves as ‘learners at work’ using Social Media for collaborative reflections.
Keywords: bridging learning and work, CSCL and CSCW, technology-enhanced learning/work, work-based learning,  => Technology-Enhanced Learning at Work

 


2. Fachbezogene und fachübergreifende Hochschuldidaktik

Isa Jahnke & Johannes Wildt (Hrsg.) (2011):
Fachbezogene und fachübergreifende Hochschuldidaktik. Bielefeld: W. Bertelsmann. Reihe: Blickpunkt Hochschuldidaktik.

"Die Beiträge des Sammelbandes thematisieren das Ineinandergreifen fachbezogener und fachübergreifender Hochschuldidaktik. Sie regen dazu an, sich über den Tellerrand des eigenen Faches hinaus mit anderen Fachkulturen zu befassen. Hierdurch werden wechselseitige Anregungen zur Innovation von Lehre und Studium im gesamten Spektrum der Fachkulturen geschaffen. Die Komplexität von Bildung, Ausbildung und Hochschule wird abgebildet."
Webseite zum Buch

Fachübergreifende und fachbezogene ...

 

Die vierte DOSS Tagung 2010 – fachbezogen und fachübergreifende Konzepte 

Die vierte DOSS – Dortmund Spring School for Academic Staff Developers –  wurde im März 2010 vom Hochschuldidaktischen Zentrum der TU Dortmund veranstaltet und fand gleichzeitig als 39. Jahrestagung der dghd (Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik) statt. Im oben erwähnten Sinne zielte die DOSS/dghd-Jahrestagung 2010 darauf ab, die Beziehungen zwischen beiden Zugängen – fachübergreifende Themen und fachbezogene Anwendung – zu Lehre und Studium in ihrem Zusammenhang und ihren potenziellen Synergien zu betrachten. Ziel war es, Konvergenzen und Divergenzen fachbezogener und fachübergreifender Konzepte aufzuzeigen und damit ein Feld aufzuspannen, in dem sich verschiedene Ansätze verorten, differenzieren und integrieren lassen. Dazu dienten neben der Keynote von Alan Jenkins zu „research-mode learning“ (in diesem Band publiziert) mehr als 25 Vorträge sowie 26 Diskurswerkstätten und Workshops, in denen die Befunde referiert, diskutiert und in ihrer praktischen Umsetzung exploriert wurden. Es waren über 200 Teilnehmende auf der Tagung (www.doss2010.de). Einige Veröffentlichungen befinden sich im Special Issue des ZFHE (Zeitschrift für Hochschulentwicklung) in der Ausgabe Jg. 5 Heft 2 und Heft 3, 2010 (Gast-Herausgeber sind Jahnke & Wildt 2010), andere wiederum sind in diesem Band vorhanden.

Die Beiträge in diesem Sammel- und Konferenzband  thematisieren das Ineinandergreifen fachbezogener und fachübergreifender und zeigen, wie anregend es ist, sich über den Tellerrand des eigenen Faches hinaus mit anderen Fachkulturen zu befassen. In diesem Sinne möchten wir Innovationen in Lehre und Studium anregen und zur Professionalisierung und Community-Bildung in der hochschuldidaktischen Hochschulforschung beitragen.


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Editorial von Johannes Wildt und Isa Jahnke

  Auszug S. 9-17: Isa Jahnke, Johannes Wildt Editorial: Hochschuldidaktische Hochschulforschung –fachbezogen und fachübergreifend?! In der aktuellen Debatte über die Qualität von Lehre und Studium ist die Reform einzelner Studiengänge ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Als konstitutives...

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1. Dynamik sozialer Rollenstrukturen in Lern- und Wissensaustauschprozessen

Isa Jahnke (2006):
Dynamik sozialer Rollen beim Wissensmanagement. Soziotechnische Anforderungen an Communities und Organisationen. Wiesbaden: Deutscher Universitätsverlag/DUV (jetzt Springer VS). Dissertation.

Table of Contents: http://link.springer.com/content/pdf/bfm%3A978-3-8350-9662-2%2F1.pdf

Verändern neue interaktive Technologien wie Online-Foren und Web 2.0/Social Media die Strukturen in der Universität und die Grenzziehungen? Ja, denn Wissensaustausch und Lernen findet in einer Social Media World an vielen Orten statt und ist nicht mehr nur fokussiert auf die Universität. Am Beispiel der Studienorganisation der Universität, die durch Online-Communities bereicht werden, erläutert Isa Jahnke die Dynamiken der dahinterliegenden versteckten Rollenstrukturen der Akteure, macht die Rollenstrukturen sichtbar, und liefert hiermit eine sozio-technische, soziologische Theorie, die die Veränderung der Wissensaustauschprozesse und des Lernens im Zeitalter von Web 2.0 und Co. erklärt.

Die Dissertation liefert Erkenntnisse zum technologisch-unterstützten Wissensaustausch von Akteuren (Studierende, Lehrende, Administration) in komplexen dynamischen Rollen am Beispiel der Studienorganisation in Universitäten und bereichert  e-Learning, Hochschulentwicklung und empirische hochschuldidaktische Hochschulforschung.

Dynamik sozialer Rollen beim Wissensmanagement: Soziotechnische Anforderungen an Communities und Organisationen

Springer Webseite: http://www.springer.com/business+%26+management/organization/book/978-3-8350-6030-2
Free preview: http://link.springer.com/book/10.1007/978-3-8350-9662-2/page/1
Table of contents http://link.springer.com/content/pdf/bfm%3A978-3-8350-9662-2%2F1.pdf
 

 

Kurzbeschreibung

Isa Jahnke untersucht die Relevanz von Rollen, in denen Akteure am Wissensaustausch beteiligt sind und deren soziale Strukturen die Form des Austauschs prägen, am Beispiel einer Organisation. Sie verdeutlicht die Wirkmechanismen des Rollenhandelns sowie die damit verbundenen formellen und informellen Rollenstrukturen und leitet Erfolgsfaktoren für soziotechnische Communities und Organisationen ab. Bislang befassten sich Analysen des Wissensaustauschs vorwiegend mit Aktivitäten, ihrer Nachvollziehbarkeit und mit Formen der technischen Unterstützung. Die Relevanz von sozialen Rollen, in denen Akteure am Wissensaustausch beteiligt sind und deren soziale Strukturen die Form des Austauschs prägen, wurde hingegen vernachlässigt. Isa Jahnke untersucht diesen Aspekt am Beispiel der Studienorganisation an der Universität. Sie verdeutlicht die Wirkmechanismen des Rollenhandelns und die damit verbundenen formellen und informellen Rollenstrukturen. Insbesondere setzt sie sich mit der Bedeutung der Rollendynamik zur erfolgreichen Kultivierung von Communities und den Möglichkeiten ihrer organisatorischen und technischen Unterstützung auseinander. Aus der empirischen explorativen Untersuchung leitet sie 49 Thesen ab, die Forscher und Praktiker im Wissensmanagement und auch in der Organisationsentwicklung beachten sollten.

 

Auszug aus dem Geleitwort
von Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel, TU Dortmund


"Als Akteure ohne Drehbuch müssen sich Studienanfänger/innen im universitären Informationsdschungel zurechtfinden. Aber gerade ein solches Drehbuch hat Isa Jahnke mit ihrer innovativen Rollenanalyse zur institutionellen Studienberatung verfasst. Am Beispiel einer studentischen virtuellen Community (Inpud) hat sie diese soziotechnisch vermittelte Realitätsebene und neue Form von ‚Vergemein­schaftung’ in ihren Funktionen und Rahmenbedingungen genauer analysiert. Theoriegeleitet und doch wohltuend konkret liefert sie damit einen Beitrag zur uni­versi­tären Organisationsentwicklung und Kommunikationskultur.
Untersuchungsgegenstand ist der Wissensaustausch real verteilten Wissens über ver­schiedene Orte hinweg, ein Informationsaustausch, der technisch-vermittelt kommuniziert wird und unterschiedliche Wissensflüsse zusammenbringt, die der Stu­dierenden untereinander sowie bspw. zwischen Studienfachberatung und Prü­fungsamt. Es handelt sich somit um eine interdisziplinäre Arbeit an einer Schnitt­stelle zwischen Soziologie, Kommunikations- und Technikwissenschaft.
Eine wahre Freude ist es, mit welcher Souveränität Isa Jahnke den rollenübergreifenden Wissens­austauschprozess, Vermittlung und Aneignung von Wissen der Akteure in ihren verschiedenen Rollen, rekonstruiert und zu neuen Erkenntnissen kommt. Wie Wissensaustauschprozesse als kommunikative, technisch unterstützte Prozesse effektiv mit Wissensvermittlung und –aneignung zu verbinden sind, um für Studierende transparent zu sein, exemplifiziert sie am gewählten Beispiel mithilfe des Rollen-Ansatzes. Dieser ermöglicht es, Strukturen und Prozesse personenunab­hängig zu untersuchen. (....)
Rollen sind kontextabhängig, somit system­relativ. Die Leistung eines gut funktionierenden soziotechnischen Systems liegt gerade darin, implizit vorhandenes Wissen explizit machen zu müssen. Erst diese kontextuelle Einbindung von Informationen ermöglicht Lernen, das als Über­gang von Information zu Wissen und zum Verstehen (als dritte Selektionsleistung) für rollenübergreifende Wissensaustauschprozesse zu differenzieren ist, vor allem in Organisationen, die neben den formalen auch informelle Strukturen ausgebildet haben, in denen Communities große Relevanz haben. (....)
Einige Befunde mögen den Leser neugierig machen: Rollenänderung erfolgt vor allem durch Kultivierung von Communities und informelle Kommunikation, wobei homo­gene und heterogene Gruppen zu unterscheiden sind. „In homogenen Gruppen (Studierende) ist ein Vertrauensvorschuss bei der Community Kultivierung vorhan­den, in heterogenen Gruppen (bspw. verschiedene Rolleninhaber/innen in hier­archisch strukturierten Abhängigkeitsverhältnissen im Arbeitskontext) sind ver­trauensbildende Maßnahmen notwendig, um einen gemeinsamen rollenübergreifen­den Wissensaustausch zu kultivieren“ (S. 194) und „je mehr die Perspek­tiven­übernahme unterstützt wird, desto erfolgreicher ist ein Wissens­austausch der Be­teiligten, wobei Meta-Wissen wichtig ist“ (S. 199).
Ein Vorteil technisch unter­stützter Communities ist neben ihrer großen Erreichbarkeit und Ortsunab­hängigkeit die Herstellung sozialer Nähe, und somit ein Paradox: Die Technik er­möglicht aus der Distanz und ohne physische Präsenz eine soziale Online-Präsenz, die Vertrauen schaffen kann und informelle Kommunikation ermöglicht. Soziale Nähe herzustellen, ist gruppenabhängig. Bei den Uni-Rollen ergibt sie sich durch phy­sische Präsenz, während die Nutzung von technischen Systemen (noch) als Fremd­körper empfunden wird, wohingegen sie sich für Studierende auch durch eine virtuelle Community, in der gegenseitige Anerkennung ausgetauscht wird, herstellt. Zudem sind „Feedback-Mechanismen (…) als Wissensaustauschprozesse in einer soziotechnischen Community relativ leicht umsetzbar“ (S. 210) und je höher die Rollen­komplexität, desto mehr Meta-Wissen ist für den gemeinsamen Wissens­austausch erforderlich. (....)."


Contact

Dr. Isa Jahnke

University of Missouri
School of Information Science and Learning Technologies (SISLT, iSchool)
Associate Professor
Director of Research for the IELab